STEYR/SALZBURG. Mit einem konsolidierten Umsatz von über 6,6 Milliarden Euro gehört die BMW Group weiterhin klar zu den umsatzstärksten und erfolgreichsten Unternehmen in Österreich ...

Mit ihrem Engagement in den Bereichen Forschung & Entwicklung, Pro- duktion und Vertrieb stärkt die BMW Group massiv die wirtschaftliche Position Öster- reichs. Sowohl der Fahrzeugabsatz als auch die Motorenproduktion erreichten im abge- laufenen Jahr erneut ein enorm hohes Niveau.

Gut für Österreich
Auch im Jahr 2018 war die BMW Group in Österreich ein wesentlicher Treiber für Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung in unserem Land. Insgesamt investierte man im abgelaufenen Jahr 312 Millionen Euro in den Wirtschaftsstandort Österreich – umge- rechnet sind das mehr als eine Million Euro an jedem Arbeitstag. Auch die heimische Au- tomobilproduktion in Graz konnte dank der BMW Group weiter ausgebaut werden. Seit Herbst 2018 wird neben dem BMW 5er auch der neue BMW Z4 in Österreich gefertigt. Damit sicherte das Engagement der BMW Group weit mehr als 10.000 heimische Ar- beitsplätze. Mit einem Exportvolumen von rund fünf Milliarden Euro unterstütze man er- neut die österreichische Handelsbilanz. Die BMW Group in Österreich bleibt somit einer der bedeutendsten Automobilhersteller des Landes.

Bild: Der neue BMW Z4. Foto © BMW Group.

Fahrzeugabsatz: Marktführerschaft im Premiumsegment auf neuen Rekord- wert ausgebaut
Mit einem Marktanteil von fast 40 Prozent am Premiumsegment hat die BMW Group 2018 ihre Marktführerschaft in Österreich auf einen neuen Rekordwert ausgebaut. Trotz eines zehnprozentigen Rückgangs des Premiumsegments konnte die Zahl neuzugelas- sener BMW und MINI mit rund 21.300 Automobilen nahezu auf Vorjahresniveau gehal- ten werden. Mit 911 Millionen Euro erreichte die Vertriebsgesellschaft BMW Austria GmbH das zweitbeste Umsatzergebnis ihrer Geschichte. Die Marke BMW stand 2018 mit rund 18.600 neu zugelassenen Fahrzeugen klar an der Spitze des österreichischen Premiumsegments. Bestseller war, wie bereits im Vorjahr, der BMW X1. Mit fast 3.300 Neuzulassungen ist das Modell gleichzeitig auch das erfolgreichste Premiumautomobil in Österreich. Mit insgesamt 2.739 Neuzulassungen steht die britische Kultmarke MINI nun für fünf Prozent des Premiumsegments. Getrieben wird dieser Erfolg vor allem vom MINI 3- und 5-Türer – mit rund 1.400 Zulassungen macht das Modell mehr als die Hälfte aller MINI Neuzulassungen aus. Auch BMW Motorrad erreichte mit 1.527 Zulassungen einen bemerkenswerten Marktanteil von über 14 Prozent. Mit rund 500 Einheiten war die Rei- seenduro BMW R 1200 GS im Jahr 2018 das beliebteste BMW Motorrad.

Christian Morawa, CEO BMW Austria zu diesem Erfolgsergebnis: „Wir bieten aktuell eine wohl einzigartige Produktpalette an innovativen Fahrzeugen in allen relevanten Segmen- ten an. Unsere Marken BMW, MINI und BMW Motorrad gehören zu den stärksten in der gesamten Automobilindustrie. Wir verfügen über ein Netz an sehr professionellen Händ- lerpartnern und unsere über 5.400 Mitarbeiter gehören zu den besten im Land. Außer- dem haben wir uns 2018 frühzeitig auf die besonderen Herausforderungen des neuen EU-Prüfzyklus WLTP eingestellt. So waren wir Großteils uneingeschränkt lieferfähig. Üb- rigens erfüllen bereits heute rund 190 BMW Group Modelle die Abgasnorm Euro 6d- TEMP, die erst ab 1. September 2019 für alle Neuzulassungen verpflichtend wird. Ich bin überzeugt, dass wir damit auch für 2019 bestens aufgestellt sind.“

Von links: Christoph Schröder (GF BMW Motoren GmbH) und Christian Morawa (CEO BMW Austria). Foto © BMW Group

BMW Group Motorenwerk in Steyr/OÖ mit drittbestem Ergebnis in Unterneh- mensgeschichte – Flexibilität sichert Erfolg auch in Zukunft
Mit über 1,2 Millionen produzierten Motoren besitzt weiterhin rund jedes zweite weltweit ausgelieferte Automobil der BMW Group ein „Herz“ aus Österreich. 2018 konnte somit das drittbeste Produktionsergebnis in der 40jährigen Unternehmensgeschichte erzielt werden. Mit 12,4 Millionen Kurbelgehäusen, Kurbelwellen, Zylinderköpfen und Pleuel ka- men 80 Prozent aller Kernkomponenten für BMW Group Motoren aus Steyr. Neben der Weiterentwicklung von Verbrennungsmotoren beschäftigten sich im Dieselmotoren-Ent- wicklungszentrum über 700 Mitarbeiter auch mit der Konstruktion komplexer E-Mobility Komponenten.

Christoph Schröder, Geschäftsführer der BMW Motoren GmbH, blickt optimistisch auf die kommenden Jahre: „Wir wissen, die Zukunft bleibt herausfordernd. Dafür sind wir bestmöglich aufgestellt. Wir haben ein hohes Maß an Flexibilität, wir haben die richtigen Produkte und vor allem die richtigen Mitarbeiter. Wir investieren weiterhin und engagie- ren uns kräftig am Wirtschaftsstandort. Somit ist jeder Erfolg der BMW Group auch ein Erfolg für Österreich.“

Vertrieb in der Region Central & Southeastern Europe
Vom Headquarter der BMW Group Region Central & Southeastern Europe in Salzburg werden neben Österreich elf weitere Märkte gesteuert. Dort konnte die BMW Vertriebs GmbH im Jahr 2018 rund 1,7 Milliarden Euro Umsatz erzielen. Insgesamt wurden in der Region 72.000 BMW und MINI abgesetzt. Für die Marke BMW bildet Central & Southeastern Europe damit die zweitgrößte Vertriebsregion in Europa.

BMW Financial Services und Alphabet Austria.
BMW Financial Services verzeichnete 2018 ein neues Rekordjahr. Die Zahl der Neuver- träge stieg um 15 Prozent, der Umsatz um 18 Prozent auf 265 Millionen Euro. Auch der Fuhrparkmanager Alphabet blickt mit einem Umsatzplus von 20 Prozent auf ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.

Ausblick 2019 – Modelloffensive und strategische Weichenstellungen.
Die aktuelle Modelloffensive wird konsequent fortgesetzt. Mit dem neuen BMW X7 und dem BMW 8er Gran Coupé wird die BMW Group zwei weitere Modelle der Luxusklasse vorstellen. Und mit dem neuen BMW 3er wird die BMW Group ihre größte Erfolgsge- schichte fortführen. Strategisch bleibt der Fokus weiterhin auf den Themen Elektrifizie- rung, autonomes Fahren und Mobilitätsdienstleistungen – hier wird die BMW Group ihre Technologieführerschaft unter Beweis stellen.

 

Zukunft der Mobilität – Rahmenbedingungen haben in Öster- reich noch Potential:

Benefits für Plug-in-Hybride unterstützen E-Mobilität
Plug-in-Hybride dienen als Brückentechnologie zum rein batterieelektrischen Fahren. Um dieses Potential zu heben, fordert BMW Austria CEO Morawa, Plug-in-Hybride hin- sichtlich der Befreiung von der Sachbezug-Abgabe und der Möglichkeit zum Vorsteuer- abzug den batterieelektrischen Fahrzeugen gleichzusetzen.

NoVA und Sachbezug sollten an neuen Testzyklus angepasst werden
Ein weiteres Thema sind die Auswirkungen des WLTP-Prüfzyklus auf NoVA und Sach- bezug. Die BMW Group begrüßt die Einführung der neuen Regelungen zur realistische- ren Messung von Verbrauchswerten. Diese bringen mehr Klarheit für Verbraucher und Industrie. Durch die Umstellung auf das neue Messverfahren kommt es laut Berechnun- gen der Industriellenvereinigung jedoch im Schnitt zu rund 25 Prozent höheren Ver- brauchswerten. Dies hat eine deutlich höhere NoVA bei der Neuzulassung zur Folge. „Wir unterstützen den Vorstoß des Verkehrsministers vom Jänner, die Normverbrauchs- abgabe in ihrer jetzigen Form abzuschaffen. Nach Ansicht der BMW Group in Österreich verhindert die NoVA aktuell die Flottenverjüngung“, sagte Morawa. In jedem Fall sollte die NoVA aber um 25 Prozent herabgesetzt werden, um eine unbeabsichtigte Steuerer- höhung für die österreichischen Autofahrer zu vermeiden.

Ähnliches gilt auch für die derzeitige Regelung des Sachbezugs. Durch die neuen Mess- werte fallen viele Fahrzeuge in die höhere Sachbezug-Stufe, was die Attraktivität eines emissionsarmen Neuwagens für Dienstfahrzeugnutzer schmälert. Hier sollte der CO2- Grenzwert für die Berechnung des Sachbezuges um rund 25 Prozent angehoben wer- den.