KIRCHDORF/STEYR. Zum Gedenken an Florence Nightingale, der Pionierin der modernen Gesundheits- und Krankenpflege, wird jedes Jahr an ihrem Geburtstag, dem 12. Mai, der Tag der Pflegenden begangen. Aus Anlass ihres 200. Geburtstags ...

hat die WHO 2020 zum weltweiten Jahr der Pflegenden erklärt. Durch die Corona-Pandemie werden die umfangreichen Aufgaben der Pflegenden einmal mehr sichtbar: Noch nie waren die spezifischen Kompetenzen und das persönliche Engagement von Pflegefachpersonen von so immenser Bedeutung wie jetzt.

Im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf Steyr stehen rund 1.330 tatkräftige Frauen und Männer aus dem Bereich Pflege im Einsatz, um den jährlich circa 42.500 stationären und 448.000 ambulanten Patientinnen und Patienten die beste pflegerische Versorgung zu bieten. Die Vielseitigkeit und die komplexen Anforderungen dieses Berufes wurden in den vergangenen Jahren auch durch die Aus- und Weiterbildung unterstrichen, die bis zu Fachhochschulniveau mit universitärem Abschluss reicht. Die Corona-Pandemie zeigt die Bedeutung dieser Berufsgruppe für ein funktionierendes Gesundheitssystem auf drastische Weise auf.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegebereich haben einen enormen Beitrag geleistet, um unsere Patientinnen und Patienten unter diesen erschwerten Bedingungen zu pflegen und zu begleiten. Besonders hervorzuheben ist die wertvolle Arbeit aller Pflegenden auf den Isolierstationen und in der Notaufnahme. Die dortige Aufgabenstellung wurde durch die umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen zur besonderen Herausforderung. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt ein großer Dank für ihren täglichen Einsatz“, sagt Walpurga Auinger, die Pflegedirektorin des Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf Steyr.

Schutzkleidung erschwert Arbeitsalltag
Das gesamte Personal des Klinikums trägt derzeit bei Kontakt mit Patientinnen und Patienten einen Mund-Nasen-Schutz. Bei der Betreuung von COVID-19-Erkrankten muss jedoch die gesamte Schutzausrüstung adjustiert werden: Schutzanzug, Socken, Schuhe, Mundschutz, Brille und Handschuhe – geübte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen bis zu fünf Minuten zum An- und Ausziehen. Aber nicht nur beim Betreten und Verlassen der COVID-19-Stationen muss die gesamte Ausrüstung gewechselt werden. „Man schraubt die eigenen Bedürfnisse zurück und überlegt manchmal ganz genau, wie viel man trinkt, damit man nicht zu oft zur Toilette und damit wieder die gesamte Schutzausrüstung wechseln muss.

Vor allem in Zeiten, in denen die Versorgung mit weiterem Schutzmaterial unklar war, wollte man nicht zu viel Ausrüstung verbrauchen“, berichtet DGKP Nicole Gross, die mehrere Wochen auf einer COVID-19 Isolierstation im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr arbeitete. Mit der Schutzkleidung tragen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der betroffenen Stationen bis zu drei Schichten, und darunter wird es während der Arbeit sehr warm, auch bei weniger anstrengenden Tätigkeiten. Tritt ein Notfall ein, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Schutzschicht aus Kunststoff danach nicht selten völlig durchgeschwitzt.

Schutzkleidung erschwert Arbeitsalltag
Das gesamte Personal des Klinikums trägt derzeit bei Kontakt mit Patientinnen und Patienten einen Mund-Nasen-Schutz. Bei der Betreuung von COVID-19-Erkrankten muss jedoch die gesamte Schutzausrüstung adjustiert werden: Schutzanzug, Socken, Schuhe, Mundschutz, Brille und Handschuhe – geübte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen bis zu fünf Minuten zum An- und Ausziehen. Aber nicht nur beim Betreten und Verlassen der COVID-19-Stationen muss die gesamte Ausrüstung gewechselt werden. „Man schraubt die eigenen Bedürfnisse zurück und überlegt manchmal ganz genau, wie viel man trinkt, damit man nicht zu oft zur Toilette und damit wieder die gesamte Schutzausrüstung wechseln muss.

Vor allem in Zeiten, in denen die Versorgung mit weiterem Schutzmaterial unklar war, wollte man nicht zu viel Ausrüstung verbrauchen“, berichtet DGKP Nicole Gross, die mehrere Wochen auf einer COVID-19 Isolierstation im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr arbeitete. Mit der Schutzkleidung tragen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der betroffenen Stationen bis zu drei Schichten, und darunter wird es während der Arbeit sehr warm, auch bei weniger anstrengenden Tätigkeiten. Tritt ein Notfall ein, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Schutzschicht aus Kunststoff danach nicht selten völlig durchgeschwitzt.

Unten: Trotz Corona geht der Spaß bei der Arbeit nicht verloren. Bildquelle: OÖG