STEYR. In der Ankündigung des MAN Vorstandes, das Werk in Steyr schließen zu wollen, sieht die Steyrer FPÖ für die Belegschaft, die Stadt und die gesamte Region eine Katastrophe. Es müsse daher versucht werden auf allen Ebenen und überparteilich entgegenzuwirken ...

„Ich begrüße es daher auch, dass sich die SPÖ-Betriebsräte der MAN für den Erhalt des Standortes Steyr intensiv einsetzen“, erläutert der freiheitliche Vizebürgermeister der Stadt Steyr Dr. Helmut Zöttl.

Inwieweit diese ehrlichen Bemühungen vor Ort auf anderen politischen Ebenen unterstützt würden, ist jedoch laut Zöttl durchaus zu hinterfragen, wenn etwa die SPÖ im EU- Parlament beschließt, dass ab 2027 in Europa kein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor mehr eine Zulassung bekommen solle. Alleine die FPÖ habe im EU-Parlament dieser Unsinnigkeit die Zustimmung verweigert, da erkenntlich war, dass sich dies auch auf die Arbeitsplätze in Österreich auswirken würde.

„Das passt nicht zusammen liebe SPÖ!“ moniert Zöttl. Dieses Doppelspiel in höheren politischen Entscheidungsebenen sei eigentlich zynisch und werde keinem einzigen der betroffenen Arbeiter in der momentanen Krise der MAN helfen. Die FPÖ verfolge in diesem Bereich auf sämtlichen politischen Ebenen eine klare Linie und nimmt die Bedenken und Ängste der Arbeiter ernst.

„Kein Arbeiter darf in dieser Krise im Stich gelassen werden, hier sind nun wirklich alle gefordert, einen klaren Schulterschluss ohne parteipolitisches Kalkül zu erwirken“ , so der freiheitliche Vizebürgermeister abschließend.

SPÖ dementiert - FPÖ im Landtag gegen Einberufung eines Industriegipfels
"Diese Kritik der FPÖ richtet sich von selbst, da die FPÖ OÖ im Landtag gegen die Einberufung eines raschen Industriegipfels zur Rettung der heimischen Arbeitsplätze gestimmt hat! Steyrs Bürgermeister Gerald Hackl und Nationalratsabgeordneter Markus Vogl unternehmen aktuell alles Menschenmögliche, um die BetriebsrätInnen bei den Verhandlungen bestmöglich zu unterstützen. Die FPÖ, mit all ihren Mitgliedern der Landesregierung, schaut hingegen in der Zwischenzeit nur zu und startet letztklassige PR-Aktionen. Abseits der Medienaktionen hat die FPÖ kein Interesse an einem überparteilichen Schulterschluss für einen Industriegipfel zur Rettung der Arbeitsplätze! Dabei würden wir uns diese Entschlossenheit gerade jetzt von der Landes- und Bundesregierung erwarten!", so SPÖ-Bezirksgeschäftsführer Georg Stimeder