STEYR. Dekan der FH Steyr FH-Prof. DI. DR Heimo Losbichler beschrieb beim Smart Innovation Steyr Stammtisch 4.0 Digital Follow Up sehr praxisnahe, erfrischend und ehrlich seine Erfahrungen im Zuge der Digitalisierung des FH-Studiums ...

Er zeichnete auch eine Zukunftsvision von der Erweiterung der Digitalisierungskompetenzen am Standort Steyr und ging gut auf alle Fragen der TeilnehmerInnen ein, die den Stammtischabend via Zoom zur Weiterbildung, Vernetzung und zum Austausch nutzen.

Die FH OÖ beschäftigt derzeit 150 MitarbeiterInnen und zirka 300 LektorInnen am Standort Steyr. Seit dem zweiten Lockdown arbeiten diese MitarbeiterInnen wieder von ihrem Home Office Plätzen und Unterrichten die StudentInnen via Teams.

10000 Teams-User in drei Tagen
„Beim ersten Lockdown im März wurde innerhalb von drei Tagen Microsoft Teams für 10000 User eingeführt und in Betrieb genommen“, beschreibt Heimo Losbichler den Start des vollständigen Onlinestudiums der FH Steyr. „Was vorher aus einigen Einzelinitiativen bestand und sich viele Jahre nicht erfolgreich durchsetze, musste plötzlich funktionieren, akzeptiert und zum Standard werden“ berichtet der Dekan der FH von seinen Erfahrungen.

Von verschieden Tools zu einer Plattform
Am Anfang griffen die Lehrenden auf unterschiedliche Medien aufgrund ihres Vorwissens zurück. Einige Key User etablierten sich, die bei der Durchführung von Schulungen unterstützen. Das gesamte Wissen rund um die Online Lehre wurde laufend stark erweitert. Die Erfahrungen zeigten, dass die Aufmerksamkeitsspanne online wesentlich geringer ist. StudentInnen gaben an, dass sie sich sehr rasch ablenken lassen, nebenbei andere Tätigkeiten ausführen. Methodiken wie eine Befragung via App wurden etabliert und zur Auflockerung genutzt. Trotz Vorteile des Onlinestudiums und didaktische Weiterentwicklung der Onlinelehre waren viele Studenten und Lehrende für die reale Studienzeit im Herbst dankbar. Denn, „Studium bedeutet mehr, als reine Wissenserweiterung, auch abseits des Hörsaals gilt es Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen“, sind sich alle die TeilnehmerInnen des Stammtisches einig.

Digitale Zukunftsvisionen
Im zweiten Teil des Vortrags gab Losbichler einen Einblick in die Aufgaben und Zielsetzungen des Digitalisierungszentrums, welches sich als Bindeglied für Forschung, Lehre und Unternehmen sieht und  den Ausbau der Digitalisierungskompetenz am Standort Steyr anstrebt. Angedeutet wurde auch die Zukunftsvision einer möglichen, innovative und kreative Kooperation mit dem Museum Arbeitswelt.

Nächster Stammtisch 4.0
Die Teilnahme ist kostenfrei und steht allen Interessierten offen. Infos und Anmeldung bei TIC Steyr Interessante Einblicke in die Veränderung der Prozesse im Gesundheitswesen erwartet alle TeilnehmerInnen des nächsten  Stammtisches 4.0 mit CGM Clinical Österreich am 16. November ab 16:45 via Zoom. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich unter (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 07252 220 100, www.tic-steyr.at/aktuelles/events, www.smartinnovation-steyr.at).