STEYR. Aus Sicht des Vereins und NGO Grüngürtel statt Westspange lässt sich das relativ leicht beantworten. Es gibt Parteien, die für die Westspange sind und es gibt jene die dagegen sind. Dabei sind die Argumente der Westspangengegner klar: Sie wollen durch die Verhinderung des Baus der Westspange ...

Natur und landwirtschaftliche Böden und damit unser aller Nahrungsgrundlage schützen. Wenn diese einmal mit Asphalt versiegelt sind, sind sie zerstört.

Sie wollen durch die Verhinderung des Baus der Westspange eine Transitroute mitten durch Steyrer Stadtgebiet stoppen, die von Tschechien, über die kürzlich zum Bau freigegebenen S10 im Mühlviertel, über Enns und Steyr bis nach Klaus a. d. Pyhrnbahn zur A9 führt.

Sie wollen durch die Verhinderung des Baus der Westspange eine sinnlose und absolut vermeidbare Zunahme der Verkehrsbelastung von Steyr stoppen. Das Land OÖ selbst prognostiziert nämlich gerade wegen des Baus der Westspange eine zusätzliche Mehrbelastung von 25.500 Fahrzeuge pro Tag auf dem Stadtgebiet von Steyr. Sie wollen durch die Verhinderung des Baus der Westspange einen Beitrag zu den Pariser Klimazielen leisten. Die kolportieren Kosten der Westspange von ca. 40 Millionen Euro sollten besser für dringend notwendige strukturelle Maßnahmen gegen den Klimawandel und auch den daraus entstehenden Schäden wie Hochwässer oder Ernteausfällen verwendet werden.

Einige der zur Wahl stehenden Parteien wollen jedoch weiterhin Politik auf dem Rücken der Bevölkerung machen. Sie wollen weiterhin den Straßenbau intensivieren und Naturlandschaften und landwirtschaftlichen Nutzgrund zerstören, obwohl Österreich im Bodenverbrauch und bei der Dichte des Straßennetzes bereits Weltmeister ist. Sie missachten Klimaziele und wollen der Steyrer Bevölkerung das Ganze mit einer „Entlastungslüge“ durch die Westspange unterjubeln, wobei sie sich selbst der Lüge in Form des geplanten durchgängigen vierspurigen Ausbaus der B115 Ennserstraße und B122 Sierningerstraße überführt haben.

Wer für die Zukunft Steyrs stimmen will, stimmt nicht für diese Parteien, sondern entscheidet sich für die mutige(n) Alternative(n), damit Steyr zu einem schöneren und besseren Steyr ohne der Westspange werden kann.