STEYR-LAND. Am Samstagnachmittag (8. Mai) kurz vor 13 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Losenstein und Ternberg zur Bergung eines Bootes alarmiert, das gekentert und auf den Grund des Stausees beim Enns-Kraftwerk Rosenau in Ternberg gesunken war ...

Die beiden Personen, die mit dem Boot unterwegs waren, konnten bereits vor der Alarmierung der Einsatzkräfte von einem privaten Bootsführer augenscheinlich unverletzt gerettet werden. Die Feuerwehren wurden alarmiert, nachdem das Sinken des Bootes der Polizei gemeldet wurde. Daraufhin rückten die Freiwilligen Feuerwehren Losenstein und Ternberg mit Feuerwehrrettungsbooten sowie Tauchern des Taucherstützpunktes Losenstein zum Stausee Rosenau aus, um die Bergung des Bootes durchzuführen. Zuerst musste die genaue Position des gesunkenen Bootes mittels Echolots bestimmt werden.

Da sich die Sichtweite am Grund des Rückstaus durch aufgewirbelte Sedimente von rund 1,5 Meter auf nur mehr 30 cm reduzierte, brauchten die Taucher mehrere Versuche, um das Boot in rund 12 Metern Tiefe zu lokalisieren. Danach wurde das Motorboot mithilfe eines Hebeballons vom Grund des Stausees geborgen und mit dem Feuerwehrrettungsboot ans Ufer geschleppt. Kurz vor 18 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Der Motor konnte in unmittelbarerer Nähe des Bootes nicht gefunden werden. Es wird noch eine weitere Suchaktion mit dem Sonar der FF Dietach geben.

Insgesamt waren 38 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Losenstein und Ternberg, sowie sechs Taucher der Tauchergruppe Losenstein mit zwei Feuerwehrrettungsbooten rund fünf Stunden im Einsatz.