LINZ-LAND. Ein bislang unbekannter Mann rief am 21. Juni kurz nach 16 Uhr einen 33-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land an und gab sich als Mitarbeiter von Interpol aus. Dabei redete er zwei Stunden lang in englischer Sprache auf den 33-Jährigen ein, dass dieser international wegen mehrerer Verbrechen gesucht werde und daher sein Geld nicht mehr sicher sei ...

Interpol hingegen wisse, dass er unschuldig sei und habe unter größter Anstrengung nun ein Land gefunden, indem er auf ein für ihn eröffnetes Konto zwischenzeitlich sein Geld überweisen könne. Noch während des Gesprächs führte er dabei insgesamt acht Überweisungen im vierstelligen Eurobereich auf ein thailändisches Konto durch. Nach Beendigung des Gesprächs rief ihn kurze Zeit später erneut ein vermeintlicher Mitarbeiter von Interpol an.

Dies machte ihn stutzig, weshalb er bei der Polizei Anzeige erstattete und sofort eine Kontosperrung veranlasste.