STEYR. Michael Martin ist ein sehr gut ausgebildeter, junger und hungriger Spieler, der sich über die 2. Österreichische Liga im Profifussball etablieren möchte. Er verfügt über eine gute Technik, hohe Spielintelligenz und einem guten Zug nach vorne. “Gerade dadurch erwarten wir uns mehr Torgefahr, ...

weil wir unser Spiel auf die letzte Linie besser vorbereiten können. Davon hat er uns im Training und im Testspiel gegen Ried überzeugen können”, nennt Jürgen Tröscher die Gründe für die Verpflichtung.

Michael Martin erhält einen Vertrag bis Saisonende, inkl. einer Option für eine weitere Spielzeit. Martin durchlief die Akademie von VfL Bochum und war zuletzt beim FC Bayern Alzenau in der vierten deutschen Liga tätig.

Warum wird der SKV nochmal tätig?
“Es geht dabei immer um Möglichkeiten. Wenn es darstellbar ist, werden wir versuchen, die Mannschaft zu verstärken; gerade im Hinblick auf unsere derzeitige Tabellensituation”, so Tröscher. Seit Sommer begleitet den SKV zudem auch das Verletzungspech sehr konstant. Gerade aktuell fallen mit Halbartschlager, Maric, Lageder, Filip, Cirkovic fünf Spieler länger aus. Davor waren es auch nicht weniger. Das reduziert natürlich die Optionen im Kader. Daher war es sinnvoll, weiter Ausschau zu halten und aktiv zu werden, wenn die Möglichkeit besteht.

Welchen Einfluss auf den Transfer hat Daniel Madlener bzw hat die späte Verpflichtung was mit dem geänderten Spielsystem, der stärkeren offensiveren Ausrichtung zu tun?
“Grundsätzlich haben wir den Markt immer im Blick, da es sich, gerade während der Pandemie gezeigt hat, dass immer wieder interessante Spieler am Markt bleiben. Der Kader ist im Kern mit Spielern besetzt, die in der Lage sind, aktiven Fußball zu spielen, wie auch die letzten Wochen gezeigt haben. Natürlich hat sich durch die taktischen Anpassungen von Daniel, die eine oder andere Fragestellung aufgetan. Das ist bei jedem Trainerwechsel eine logische Konsequenz. Wichtig war, dass der Weg, den wir im letzten Winter skizziert haben nun auch in unserem Spiel erkennbar wird. So wurde die Mannschaft auch zusammengestellt”, gibt Jürgen Tröscher Auskunft.

„Michael Martin hat im Probetraining einen sehr guten Eindruck hinterlassen, weil er bereits in den ersten Einheiten gezeigt hat, dass er die Spielweise, die wir auf den Platz bringen wollen, rasch verinnerlicht und seine Stärken darin zur Geltung kommen. Dadurch wurde er ein Wunschspieler von Daniel und vom Trainerteam. Dabei spielt aber nicht die offensivere Ausrichtung die Hauptrolle, sondern sein Tempo, Spielverständnis und technischen Fähigkeiten für unser vertikales Spiel.”